Presse

Country regiert Unterwasser
Bereits zum zehntenmal ist die Cowboyhut-Fraktion am Wochenende ins Toggenburg eingefallen. Unterwasser hat sich dabei für drei Tage in «Country City» verwandelt.
 

Am Wochenende haben sich Country-Fans aus der ganzen Schweiz in Unterwasser getroffen. Zum zehnten- mal verwandelte sich die Tennishalle in Unterwasser in «Country City». Trotz heftigen Regens kamen die Cowboyhut-Träger in Scharen. Durch das Programm mit Country-Bands aus dem In- und Ausland führte Martin Sailer vom Kleintheater Zeltainer in Unterwasser. Auch die Desert Rats, die Band, der er einmal selbst angehörte, konnte er ansagen.

Nebst den «Rats» sorgten die Country Sisters aus der Tschechischen Republik, Marco Gottardi & The Silver Dollar Band, Andy Martin & Band sowie Sawyer aus Deutschland zwischen Freitag und Sonntag für Stimmung.

In der Reihe tanzen

Wer mochte, konnte in einem Line Dance Workshop lernen, wie man bei dem Volkstanz der Amerikaner nicht aus der Reihe tanzt. Gelegenheiten, das Gelernte umzusetzen, gab es an den drei Tagen genügend. Auf den Tanzflächen links und rechts der Bühne tummelten sich all jene, die mit dem Line-Dance-Virus infiziert sind. Wer es rasanter mochte, durfte auf dem Sozius einer Harley eine Runde mitfahren.

Hüte in allen Variationen

Das Markenzeichen eines jeden Country-Fans ist der Cowboyhut. Der Klassiker unter ihnen ist der Stetson, der 1865 zum ersten Mal gefertigt wurde. Hüte erster Güte kosten bis zu 7000 Franken, sind aus Biberhaar gefertigt und absolut wasserdicht. Derart teure Hüte fanden sich nicht in den Regalen des Western-Marktes am «Country City» in Unterwasser. Das Angebot war aber dennoch vielfältig. Vom Klassiker über die australische Leder-Version bis hin zu modernen Hüten mit Glitter war alles zu sehen.

 
zurück
ibrows